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Biografie | Vita

"One of the most influential continental bands" (NME)
PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB

Phillip Boa (*18.01.1963, Dortmund), Songwriter, Sänger, Gitarrist, Komponist und Kopf der Band "Phillip Boa and the Voodooclub", lebt in Dortmund, Hamburg und auf der Insel Malta. Er gründete 1985 die Avantgarde-Pop bzw. Independent-Band "Phillip Boa and the Voodooclub" und erlangte ab 1989 mit seiner vom britischen Post-Punk, Indie-/Alternative Rock und Avantgarde beeinflussten Musik internationale Anerkennung. Durchgehendes Merkmal sind melodische Refrains, die von Stimmungswechseln durchbrochen oder verfremdet werden. Dabei stehen sich stimmlich hoher und melodischer Gesang und tiefer Sprechgesang diametral gegenüber. Die Stärke der Band ist es, dass man den meisten Songs ihre musikalische Komplexität und die virtuos miteinander verwobenen musikalischen Ebenen überhaupt nicht anhört, dadurch wirkt die Musik beim oberflächlichen Hören melodiöser als sie eigentlich ist. Auf dem eigenen Constrictor-Label wurden neben eigenen Platten auch Alben und Singles vor allem britischer Independent-Bands veröffentlicht.

Das Album "Bleach House" (08/2014) erreichte mit Platz 7 in den Albumcharts die beste Platzierung der Bandgeschichte. Nach vielen intensiven Jahren und mehr als 2 Millionen verkauften Tonträgern wurde im September 2016 die Werkschau "Blank Expression - A History Of Singles" auf Capitol Records/Universal Music veröffentlicht und erreichte Platz 8 der Albumcharts. Die Werkschau enthält neben den wichtigsten Singles u. a. auch 12 neue Songs unter dem Albumtitel "Fresco - A Collection Of 12 New Songs". Seit 2016 arbeitet die Band sehr erfolgreich mit der Sängerin und Multiinstrumentalistin Thari Kaan und dem Bassisten Thilo Erhardt. Mit den beiden neuen herausragenden Musikern hat der Voodooclub weiter an Komplexität und Schärfe gewonnen. Im März 2017 spielte die Band u. a. zwei ausverkaufte Shows hintereinander im Berliner "Huxleys Neue Welt".

Phillip Boa and the Voodooclub zählen zu den renommiertesten deutschen Bands, die auch international von Kritikern und Fans anerkannt sind (ARD). Bis heute sind sie die deutsche Band mit den meisten "Album und Single der Woche" Auszeichnungen in der britischen Musikpresse (8 x "Single der Woche" und 5 x "Album der Woche" Auszeichnung im NME, Melody Maker und Sounds). Bei der Umfrage "Made in Germany - Die einflussreichsten deutschen Musiker" wird Phillip Boa in den Top 20 geführt (laut.de). Zudem gilt er als einer der schärfsten Beobachter unserer Gesellschaft und profiliertesten Songwriter Deutschlands, mit "zynisch-poetischen Blick, voller rätselhafter Metaphern und scharfen Weisheiten" (NME).

Auf der Bühne spielte der Voodooclub u. a. mit Bands und Künstlern wie David Bowie, Bob Dylan, John Lydon's Public Image Ltd., Nick Cave, Sonic Youth, Björk, The Fall, Residents, Gun Club, Iggy Pop und Manic Street Preachers. Produziert wurde der Voodooclub u. a. von Tony Visconti (David Bowie), John Leckie (Morrissey, New Order), Gareth Jones (Interpol, Depeche Mode), Gordon Raphael (Strokes), Ian Grimble (Manic Street Preachers, Bauhaus, Mumford and Sons) und arbeitete mit Aphex Twin, LFO, Schneider TM, The Notwist, Jaki Liebezeit (CAN) sowie Brian Viglione (Dresden Dolls, Nine Inch Nails) zusammen.

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Diskografie

Reguläre Alben
1986 Aristocracie (Constrictor)
1988 Copperfield (Polydor/Universal)
1989 Hair (Polydor/Universal)
1990 Hispañola (Polydor/Universal)
1991 Helios (Polydor/Universal)
1993 Boaphenia (Polydor/Universal)
1994 God (Motor Music/Universal)
1996 She (Motor Music/Universal)
1998 Lord Garbage (Motor Music/Universal)
2000 My Private War (RCA/BMG/Sony)
2001 The Red (RCA/BMG/Sony)
2003 C 90 (RCA/BMG/Sony)
2005 Decadence & Isolation (Motor Music)
2007 Faking To Blend In (Motor Music)
2009 Diamonds Fall (Rough Trade/Constrictor)
2012 Loyalty (Cargo/Constrictor)
2014 Bleach House (Cargo/Constrictor)

Compilation, Live & Reissues
1986 Philistrines (Red Flame, UK)
1991 Live! Exile on Valletta Street (Polydor/Universal)
1994 Hidden Pearls (Motor Music/Universal)
1996 Hidden Pearls & Spoken Words (Motor Music/Universal)
1997 Fine Art On Silver – Best Of (Motor Music/Universal)
1998 Master Series (Motor Music/Universal)
2001 Singles Collection 1985–2001 (Motor Music/Universal)
2005 Best of Singles (Remastered) (Polydor/Universal)
2006 Copperfield (Remastered) (Polydor/Universal)
2006 Hair (Remastered) (Polydor/Universal)
2006 Hispañola (Remastered) (Polydor/Universal)
2010 The Malta Tapes, Vol. 1 (Constrictor)
2010 Live! Exile on Strait Street (Constrictor)
2011 Helios (Remastered) (Vertigo/Capitol/Universal)
2011 Boaphenia (Remastered) (Vertigo/Capitol/Universal)
2013 Reduced! (A more or less acoustic performance) (Constrictor)
2015 Aristocracie (Remastered) (Constrictor)
2016 Blank Expression · A History of Singles (Remastered) (Vertigo/Capitol/Universal)

Phillip Boa and the Voodooclub

BLANK EXPRESSION
VÖ: 16.09.2016 (Capitol Records/Universal Music)
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Mit der Zeile "I just wanna smash the mirrors" rief Phillip Boa schon in seiner 1988 veröffentlichten Antipop-Hymne "Kill Your Ideals" zum Sturm gegen persönliche und gesellschaftliche Dogmen auf. Zum Hinterfragen der alten Ordnung und zur ständigen Neubewertung dessen, was zwischen Mikro- und Makrokosmos vor sich geht. Und auch fast dreißig Jahre später ist dieser Schlachtruf aktueller denn je. Irgendwelche prunkverzierten Spiegel oder der schöne Schein interessieren den Indierocker und seinen berühmten Voodooclub bis heute nicht; und wenn, dann nur, um aus vollem Lauf in das oberflächenpolierte Hochglanz-Idyll hinein zu treten und hinter die Kulissen zu schauen. Viel lieber hat der überzeugte Alternative-Anarchist schon immer vertonte Bilder aus seiner eigenen Welt geschickt. Einem faszinierenden, metapherstrotzenden Universum, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Und auch sonst hat Boa nach seinen ganz eigenen Regeln gespielt, sich konsequent sämtlichen kommerziellen Mechanismen verweigert und sich so in den vergangenen drei Dekaden gegen alle Widrigkeiten zu einem der kredibilsten, einfluss- und erfolgreichsten Avantgarde-Pop-Acts innerhalb der europäischen Musiklandschaft entwickelt. Nach 30 intensiven Jahren und mehr als 2 Millionen verkauften Tonträgern blickt Phillip Boa mit seiner ultimativen Werkschau "Blank Expression" einerseits auf seine wichtigsten Singles zurück, und legt mit "Fresco - A Collection Of 12 New Songs" brandneue, unveröffentlichte Songs vor!

"Blank Expression" – ein archetypisch zweideutiger Phillip Boa and the Voodooclub-Albumtitel, wie er im Buche bzw. auf dem Cover steht. Ein Name, der sich in vielerlei Hinsicht interpretieren lässt; so wie fast alles, was der Indie-Lord und augenzwinkernde "Ex ½ Popstar" (Boa über Boa) bisher abgeliefert hat: Die Entscheidung, ob es sich bei "Blank Expression" um "völlige Ausdruckslosigkeit", oder eben "den puren, unverfälschten Ausdruck" handelt, überlässt der Voodooclub-Mastermind einmal mehr seinen treuen Hörern. Bereits seit Release seines 1986er Debütalbums "Aristocracie" sieht sich Phillip Boa als Maler, der mit Text und Ton das verewigt, was ihn bewegt. Ein Ausnahmekünstler im besten Sinne, dem Zahlen und Fakten im Grunde egal sind, obwohl sie klar für ihn sprechen: Neben seinem Kultstatus innerhalb der deutschen Rock- und Popwelt hat sich der Voodooclub auch einen hervorragenden Namen im Rest Europas, Großbritannien und sogar bis hin nach Japan erspielt. Bis heute stellt er die deutsche Formation mit den meisten "Album und Single der Woche"-Auszeichnungen in der britischen Musikpresse dar (8 Mal "Single der Woche"- und 5 Mal "Album der Woche"-Prädikat im NME, Melody Maker und Sounds). Die Bühne teilte sich der Voodooclub mit den verschiedensten internationalen Superstars von David Bowie bis Bob Dylan, von Nick Cave bis Sonic Youth, von Björk und den Residents bis Gun Club und Iggy Pop. Für die Produktion seiner Alben zeichnen weltbekannte Studioikonen wie Tony Visconti (David Bowie), John Leckie (Morrissey, New Order), Gareth Jones (Interpol, Depeche Mode), Gordon Raphael (The Strokes), Ian Grimble (Manic Street Preachers, Bauhaus, Mumford & Sons) verantwortlich, während man heute auf in der Musikszene wie auch im Feuilleton hoch gelobte Zusammenarbeiten mit unzähligen renommierten Geistesverwandten wie Aphex Twin, LFO, Schneider TM, The Notwist, Can-Drummer Jaki Liebezeit oder Brian Viglione (Dresden Dolls, Nine Inch Nails) zurückblicken kann. Mit der in vier unterschiedlichen Formaten erscheinenden Best Of "Blank Expression" wird nun das Schaffen eines der bedeutendsten und auch eigenwilligsten deutschen Songwriter, Sänger und Musiker gewürdigt.

Seit der Gründung des Voodooclubs im Jahr 1985 ist Phillip Boa auf der Suche nach dem perfekten Popsong, entwickelt seinen Sound, als auch das ihn umgebende Musikerkollektiv ständig weiter und schafft es immer wieder, sich neu zu erfinden, ohne sich irgendwelchen schnelllebigen Trends anzubiedern, sondern den Zeitgeist mit zynisch-poetischem Blick in seinen verklausulierten Songminiaturen einzufangen. Warum also eine Rückschau auf das Erreichte? Wäre Phillip Boa Politiker statt Künstler geworden, würde er wohl eine spitzfindige Gegenfrage stellen. Sagt er. "Blank Expression" spannt den Bogen über 17 Studioalben, drei Jahrzehnte Voodooclub-Historie und 19 zeitlose Songs, die absolut nichts von ihrer einstigen Faszination eingebüßt haben. Reihenweise Klassiker, die bis heute in angesagten Alternative-Clubs neben modernen Acts wie Interpol, Bloc Party oder den Editors abgefeiert werden und so die ungebrochene Relevanz von Phillip Boa And The Vooodooclub demonstrieren. Für "Blank Expression" wurden in monatelanger Feinarbeit alte Originaltapes aus den Archiven des damaligen Producers Eroc sorgfältig restauriert, erstmalig im aktuellen High-End-Sound remastert und in nach Phillip Boas ganz eigener Logik angeordnet: So finden sich neben frühen Indie-Hits wie dem Lovesong "I Dedicate My Soul To You" oder "Annie Flies The Lovebomber" klangtechnisch überarbeitete Boa-Classics wie "This Is Michael", "Container Love", "Albert Is A Headbanger" oder "And Then She Kissed Her" und auch repräsentative Singleauskopplungen jüngeren Datums ("Diamonds Fall", "Loyalty", "Standing Blinded On The Rooftops"). Abgerundet wird die Best Of von dem bis dato unveröffentlichten Track "Twisted Star", auf dem sich Phillip Boa tief vor von uns gegangenen Legenden wie David Bowie, Lou Reed oder anderen verneigt.

"Blank Expression" vereint alle Höhepunkte eines Künstlers, der auch und gerade besonders von persönlichen Tiefen geprägt wurde. Der sich niemals angepasst oder auch nur den Versuch gemacht hat, sich anzupassen. Der auf seinem Weg die Indie-Flagge auch im Gegenwind wehen lässt. Sein anfängliches Ziel, nur ein einziges Mal vom damaligen WDR-Kultmoderator Günter Janssen und vom legendären BBC DJ John Peel gespielt zu werden, hatte sich schnell erfüllt. "Heute bin ich sehr stolz auf das, was ich erreicht habe", so Boa. "Ich wüsste nicht, ob ich immer noch Musik machen würde, wenn ich zu irgendeinem Zeitpunkt diplomatischer gewesen wäre. Ich bin immer in Bewegung. Heute mehr denn je. Mein Antrieb ist meine Sucht, Songs zu schreiben. Die Welt verändert sich heute so schnell und so gravierend; ich habe jeden Tag neue Inspirationen für neue Stücke. Mein Hirn ist voll mit Ideen. Langeweile und künstlerischer Stillstand sind Dinge, die ich nicht akzeptiere." Der Zustand ewiger kreativer Suche, über den Boa vor vielen Jahren das Stück "When I'm Bored" komponierte – ein Song, der eigentlich auch auf die Best Of-Compilation gemusst hätte. Wie so viele andere auch. Vielleicht findet er sich in ein paar Jahren auf einer weiteren Werkschau. Boas bewährte Strategie: Einfach immer weiter machen und nach vorne schauen. Denn die Vergangenheit ist bestenfalls nebensächlich – weshalb sich auf der Limited Edition von "Blank Expression" als besonderes Geschenk für seine Fans 12 brandneue und komplett unveröffentlichte Songs finden!

"Blank Expression – A History Of Singles 1986-2016" erscheint in vier unterschiedlichen Formaten. Als Standard-CD mit 19 Tracks inkl. der neuen Single "Twisted Star", als Doppel-LP mit 19 Tracks inkl. der neuen Single "Twisted Star" sowie in zwei weiteren, streng limitierten Versionen: Auf der 2-CD-Deluxe-Edition befindet sich neben der Best Of noch das "Fresco"-Album mit 12 neuen Songs. Das volle Rundum-Sorglos-Paket gibt es allerdings mit der auf 1.500 Exemplare limitierten Collectors Edition inklusive Best Of, dem "Fresco"-Album, einer besonderen Live-CD mit 14 intimen Konzert-Mitschnitten aus den Jahren 2013 bis 2015, sowie einer 10"-Vinyl-Scheibe mit vier Neuaufnahmen beliebter Boa-Klassiker. Vervollständigt wird die aufwändig gestaltete Fan-Box durch ein 54-seitiges Buch mit ausgewählten Boa-Tagebucheinträgen und interessanten Linernotes und einem handsignierten Fotodruck.

Gleich einer Fresko-Wandmalerei gestalten sich die Songs auf "Fresco - A Collection Of 12 New Songs" einerseits roh und ungehobelt, schließen in ihrer kopfkinohaften, surrealen Verträumtheit aber andererseits nahtlos an Boas letzte beiden Longplayer "Loyalty" (2012) und "Bleach House" (2014) an. "Aus anfänglichen fünf Songs für eine neue EP sind schon nach kurzer Zeit 12 geworden", so Boa abschließend. "Der Plan war, pro Song in nur vier Tagen aus dem Nichts eine Idee zu entwickeln und einzuspielen; nur aus dem ursprünglichen Textfragment und der Melodie. Momentan liebe ich diese Situation, mich selbst dieser schöpferischen Herausforderung auszusetzen und immer wieder neue Kreativitätsexplosionen zu provozieren. In Verbindung mit der "Blank Expression"-Werkschau könnte man "Fresco" als eine Art Palimpsest betrachten: Eine Leinwand, auf der ich meine früheren Stücke mit ganz neuen Songs "übermale"." Mit anderen Worten: Ein eigenes Kunstwerk, das für sich selbst steht. Eine Werkschau, die tiefe Einblicke in Phillip Boas Vergangenheit, als auch auf die spannende Gegenwart des Voodooclubs gibt.


CD1: A History Of Singles 1986-2016
01 This Is Michael
02 Loyalty
03 I Dedicate My Soul To You
04 Fine Art In Silver
05 Twisted Star
06 Love On Sale
07 Annie Flies The Lovebomber
08 Standing Blinded On The Rooftops
09 Albert Is A Headbanger
10 Bells Of Sweetness
11 Kill Your Ideals
12 Deep In Velvet
13 Diamonds Fall
14 Atlantic Claire
15 Container Love
16 Rome In The Rain
17 Til The Day We Are Both Forgotten
18 And Then She Kissed Her
19 Kiss My Soul

CD2: Fresco - A Collection Of 12 New Songs
01 Death Is A Woman
02 Broke & Sons
03 Against The Sun
04 Twisted Star
05 Wanna No No
06 Sisters Under The Sea
07 Blackout
08 Porno Nails
09 This Pain
10 Kill Your Vacation
11 Le Brigadier
12 Fake Burberry Scarf

CD3: Live 2013-2015
01 Atlantic Claire (feat. Pia)
02 Hyperactive Cracker (feat. Pia)
03 Want (feat. Pia)
04 Annie Flies The Lovebomber (feat. Pia)
05 Loyalty (feat. Pia)
06 All I Hate Is You (feat. Pia)
07 Starman (Soundcheck Version feat. Pia)
08 For What Bastards (feat. Pris)
09 This Is Michael (feat. Pris)
10 My Sweet Devil In The Sky (feat. Pris)
11 When My Mother Comes Back (feat. Pris)
12 Container Love (feat. Pris)
13 Don't Pull My Whole Life Away (feat. Pris)
14 Get Terminated (feat. Pris)

10“ Vinyl: 4 Recordings Of Classic Boa-Songs
A1 And Then She Kissed Her (2016 Studio)
A2 Bohemian Life (2016 Studio)
B1 Bells Of Sweetness (2016 Studio)
B2 Boy Scout (2016 Studio)

BLANK EXPRESSION
A HISTORY OF SINGLES
2LP | Jewelcase
BLANK EXPRESSION
DELUXE EDITION
incl. 12 new songs
BLANK EXPRESSION
LIMITED COLLECTOR'S BOX
incl. 12 new songs


Zeitnah zum Release von "Blank Expression" sind Phillip Boa and the Voodooclub wieder auf großer Tour durch deutsche Hallen zu erleben:

"Blank Expression"-Tour 2016/ 2017
Phillip Boa and the Voodooclub play Songs & Singles from their Catalogue:
28.10.2016 Osnabrück, Rosenhof
29.10.2016 Worpswede, Music Hall
04.11.2016 Hannover, Capitol
05.11.2016 Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
18.11.2016 Kassel, Philipp-Scheidemann-Haus
19.11.2016 Karlsruhe, Substage
02.12.2016 Dessau, Beatclub
03.12.2016 Dresden, Alter Schlachthof
10.12.2016 Bochum, Zeche
26.12.2016 Leipzig, Moritzbastei
27.12.2016 Leipzig, Moritzbastei
28.12.2016 Leipzig, Moritzbastei
24.02.2017 Krefeld, Kulturfabrik
25.02.2017 Kaiserslautern, Kammgarn
03.03.2017 Nürnberg, Hirsch
04.03.2017 München, Strom
09.03.2017 Göttingen, Musa
10.03.2017 Berlin, Huxleys Neue Welt (hochverlegt)
11.03.2017 Berlin, Huxleys Neue Welt (hochverlegt)
17.03.2017 Stuttgart, Wizemann
18.03.2017 Köln, Live Music Hall
07.04.2017 Wolfsburg, Hallenbad
08.04.2017 Hamburg, Markthalle
05.05.2017 Cottbus, Gladhouse
06.05.2017 Erfurt, Gewerkschaftshaus


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One of the most influential continental bands
(NME)

Phillip Boa and the Voodooclub were formed in the western part of germany in 1985 by Phillip and vocalist/keyboardist 'Pia Lund', later joined by percussionist/voodoodrummer 'The Voodoo' (all 3 had just entered university where they met) and drummer/programmer 'Der Rabe'. They released their first album 'Philister' in the same year on their own Constrictor label and received excellent reviews in their home-country, where it soon topped the indie-charts.

In 1986 Rough Trade (Germany) director Heino Drecker helped to sign the band to english indie label Red Flame, who re-released the album across europe. Several singles of that album gained 'single of the week' status in NME, Sounds and Melody Maker and so did the whole album itself. The british press described their style as a form of pop avantgarde: strange music, often beautiful and pop/rock, but noisy and angst ridden with ironical/cynical lyrics full of great, different metaphors and twistssome early critic called it a collision between B 52's/Talking Heads, the german feel of Can with the wisdom and cynical approach of The Fall. Phillip's main influences were also Joy Division, Velvet Underground, XTC, Magazine, Wire etc.

In 1987, encouraged by the reaction, the band decided to rehearse and play their first concerts in Germany, England, the Netherlands, Scandinavia etc. Later that year they met german producer legend Conny Plank (Kraftwerk, Can, DAF) who's been a fan since the band's first album. Sadly Conny could not fullfill his commitment because of health reasons (he passed away 2 years later), however he had recommended a replacement in a former student of his, Eroc. Slightly mad ex Krautrock figure Eroc recorded the second album 'Aristocracie', released also on Red Flame, receiving brilliant reviews, single and album of the week in NME etc.

Phillip Boa and the Voodooclub still remain the German band with the most "Album and Single of the Week's" in the British music press ever (8 x "Single of the Week" and 5 x "Album of the Week" reviews in NME, Melody Maker and Sounds). The band toured indie clubs across europe and got signed by a major-label, Polydor in Hamburg. This move triggered a backlash for Phillip as he was at first called a traitor for doing this (Phillip was a symbolic figure of the "never sell out" indie ideology).

Through the years, Phillip Boa and the Voodooclub were special guest of the great John Lydon's band P.I.L., played smaller alternative-festivals with, just to name a few, Nick Cave, Sonic Youth, Björk, The Fall, Residents, Gun Club, Iggy Pop or Manic Street Preachers. And big festivals such as Roskilde, sharing the same stage with people like David Bowie or Bob Dylan. Phillip did collaborations with magnificent metal-people like Dave Lombardo from Slayer or Chuck Schuldiner from Death and Mille from Kreator. Furthermore the Voodooclub has been remixed by acclaimed electronic gurus like Aphex Twin, LFO, Schneider TM or The Notwist.

Anyway up until today, Phillip still keeps his "never sell out" indie ideology alive and well refusing to appear on TV, rejecting advertising/sponsoring even in 2008, were this practice is wide spread amongst a lot of bands. Phillip however was aware of the negative impact the "signing to a major" would have on his international career he released several albums on Polydor in the later 80's til 1997, 'Copperfield' and 'Hair', 'Helios' and 'Boaphenia' receiving great reviews. 'Container Love' from the album Hair was a minor hit in some European countries and, together with 'Kill Your Ideals', 'Fine Art In Silver', 'This Is Michael', 'And Then She Kissed Her' and 'Love On Sale', still is the band's most popular song. Phillip decided to "stop" his international career, well aware of the fact that he would never receive that credibility and praise of the leading, influential journalists for longer than 3 albums. He stopped touring outside of Germany from 1991 on and did his best to make sure he did not releases his albums outside of his home country. Nowadays via Amazon or I-Tunes a lot of Boa's stuff is available internationally.

However his ever loyal hardcore fans inside and outside of Germany guarantee him concerts and releases that are always somehow doing well enough; Boa nowadays is still very well-respected, almost lost non of his credibility and, yes, he never ever sold out!!! Since the beginning of his career international producers (John Leckie, Bowie-producer Tony Visconti - currently working with the great Morrissey and loads of others) liked to work with Phillip Boa and the Voodooclub; in the recent years he worked, for example with Gareth Jones (Interpol) and with Strokes-producer Gordon Raphael on an album called 'Decadence & Isolation' (yes, Phillip knows that the album-title is uncool but he doesn't care).

This unique approach to music making is again visible in the Voodooclub creation, 'Faking to blend in' album released summer 2007. On this latest outing one not only sees the return of 'Der Rabe', one time original drummer of the Voodoclub as co-producer but also a 'rising star' of the Berlin/Kreuzberg underground scene, Tobias Siebert as producer. This is a definitive return to old form for Boa. The album is packed with a collection of great songs with infectious melodies wrapped in a warm but spiky blanket of "beautiful noise", not far from the best work of the ever influential CAN, "maestros" of the avant-garde scene. Complex yet romantic musical and lyrical structures flow effortlessly throughout the whole album that one can clearly savour with the first listen but at the same time discover further intriguing arrangements rooted deep into the compositions with repeated plays.

After Phillip ended his business-relationship with the record-label Motor, he wasn't sure what to do in the future. It didn't take him long to decide. Now signed to Rough Trade Distribution (Germany), Boa finished writing a new album at Temple studios (Malta) - once more returning to the ideology of the former described avantgarde/popmelody - clash. Phillip took on an idea of the late producer Conny Plank: to work with the genius drummer Jaki Liebezeit of CAN. Together with producer Tobias Siebert, Phillip and Jaki met up in Berlin to record drums and percussion for the new album (released February 2009). Very interesting recording sessions took place: Boa, Tobias and Jaki (once called the "best drummer in the world" by NME), – trying to achieve a common purpose: discover new aspects within the structures of pop/rock music. As a result of this cooperation the music sounds more spacious, cinematic and yet intense with the typical Boa Songwriter-qualities and the Voodooclub individual style. They unfold: with the unusual but yet groovy Jaki-stamp on it. Mixing of the album was finished in December 2008 in Berlin. The album was released in Germany via Rough Trade Distribution, Export and iTunes worldwide and received very positive media response. A tour with fifteen grandiose shows in February/March 2009 was presented by Karten Jahnke Agency, Hamburg. Five very special shows were played in October 2009 with Jaki Liebezeit, who usually refuses to play to songstructures. After a first nervous show in Hamburg the experiment turned out to be brilliant and Jaki and Phillip were so happy that they did not exclude to repeat that live concept in the future. As the whole outlook for the Voodooclub is concerned: the future is unwritten-but ,talking to Boa, an end of the "career" is not planned for the near future. He seems too be too addicted to the habit of writing weird but beautiful indie/pop/rock/avantgarde whatever music. A livealbum released more or less as a Fan Edition, available via the official Phillip Boa shop, in July 2010 feat. Jaki Liebezeit's drumming on 5 of the songs and no reproduction, overdubs etc. only authentic 1:1 recording mixed in Malta in the spring of 2010. Meanwhile Phillip started writing new material and decided to keep the year concert-free with the exception of a few shows in September/October to present a selection of singles and great songs of Boa's catalogue.

Spring 2011: the Boa albums HELIOS and BOAPHENIA are released as re-mastered edition (with unreleased songs and better sound). There will be unique live concerts at which the Voodooclub will respectively play the first 11 songs of the 2 albums. Autumn 2011: The band will continue touring HELIOS and BOAPHENIA, Phillip is working on new material. In the past the Voodooclub played, amongst loads of Rockfestivals, the Frank Zappa Festival, a World Music Festival and in 2011 the Kurt Weill Festival. Weird? No. It is the Voodooclub! Please, help talking Phillip into playing London again! And festivals!

LOYALTY, the 2012 successful and critically acclaimed album by German indie stalwart Phillip Boa, draws a clear picture of its influences: David Bowie, early Roxy Music, Joy Division and post-punk and yet manages to convey the effortlessness, heaviness and up-to-dateness of contemporary bands like Arcade Fire, The Vaccines, Horrors, Lykke Li etc. The brilliant drummer and co-producer Brian Viglione (Dresden Dolls, Nine Inch Nails) has left traces and wide influence on the new album LOYALTY. His consequence and obsession pushed Boa and his Voodooclub to the limit. Multi-instrumentalist Brian, post-rock guitargod Oli Klemm (Sankt Otten), electro-punk groovemachine Maik T. (How To Loot Brazil), keyboardist Toett, who arranged a "wall of beautiful noise", all this makes the Voodooclub sound more relevant and fresher than ever. Phillip Boa has grown as a songwriter, his lyrics are illustrious, beautifully desperate, full of vivid images that manage to confuse and remind the listener of glorious film soundtracks. The harsh exterior hides a heart of gold. The music grooves and shimmers. The arrangements and instrumentation are waiting to be explored. LOYALTY was produced and mixed between Malta and London, courtesy of Ian Grimble (Manic Street Preachers, Bauhaus, Mumford and Sons) and mastered by Frank Arkwright (Blur, The Smiths Backcatalogue) at Abbey Road Studios.

2014 / BLEACH HOUSE: With eternal masterpieces such as ARISTOCRACIE, BOAPHENIA, HAIR and COPPERFIELD under his belt Phillip Boa has pioneered the German indie sound - somewhat in passing, he has casually assembled veritable hits in the shape of 'Container Love', 'This Is Michael', 'Love On Sale', 'And Then She Kissed Her' or 'I Dedicate My Soul To You' resulting in international recognition.

No reason for the never-tiring pop partisan to rest on his laurels! Creatively speaking, Boa has always fought on the forefront of inspiration. His strength lies in his sense for surprises, in his skill in picking the right members for his band and in his pronounced feeling for musical contrasts. His latest record BLEACH HOUSE is no exemption to that rule. It sounds grittier, more expressive and harder than its predecessor LOYALTY. But the more things change, the more Boa. The songs have their very own faces. A new producer creates a sound that references international alternative rock instead of obviously referring to the old Voodooclub. Instead of aging, Boa grows more subtle. A jazzy saxophone rises from the maelstrom; an ecstatic bassline flickers. 'Icons Of Anarchy' is an angry exclamation mark of American punk. Additional guitars come courtesy of Oli Klemm who - as one half of the terrific German krautrock Duo 'Sankt Otten' - has very recently left his distinctive mark on their 'Messias Maschine' opus. Despite all the power there is still room for romantic yearnings, sometimes softly melancholic, at other times almost optimistic. It all culminates in "Chronicles Of The Heartbroken". Softly-spoken vocals and a minimalist musical arrangement enter a timid dialogue with guitar and drums. Boa wraps his lyrics into poetic, almost Dali-esque trains of thought that tend to turn cryptic. He who enters the way of the lyrical analysis will reap the rewards - wry humour and self-mockery included.

BLEACH HOUSE showcases Boa as the perfect entertainer and the eternal warrior against shallow art. His Voodooclub continues to deliver multilayered arrangements tied to a solid basis while never threatening to overburden the music. Produced by David Vella at Temple Studios, Malta and mixed by Dougal Lott (Ray Davies, Marina and the Diamonds, Bombay Bicycle Club) at Konk Studios, London and mastered by Fred Kevorkian (The White Stripes, Peter Murphy, Billy Cobham, Sonic Youth and The National) at Avatar Studios, New York.

Phillip Boa and the Voodooclub: May the force be with them!